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MEDUSA4 – Benutzeroberfläche

Das neue Gesicht

Die MEDUSA4 Benutzeroberfläche wurde entwickelt, um Ingenieuren durch den schnellen und intuitiven Zugriff auf die benötigten Werkzeuge und durch weitgehende Automatisierung häufig wiederkehrender Arbeitsschritte bestmöglich und entsprechend ihrer Arbeitsweise zu unterstützen. Der praxisorientierte, logische Aufbau und die einfache Anwendung reduzieren die Lernphase drastisch, was wiederum eine Senkung der Allgemeinkosten für Ihr Unternehmen mit sich bringt. Die Pull Down Menüs des Hauptfensters enthalten Verwaltungswerkzeuge und Werkzeuge zur Systemkonfiguration. Und mit nur einem Mausklick erreichen Sie das unmittelbar darunter angeordnete Quick Start Menü, welches Zugriff auf eine ganze Reihe von Funktionen bietet. Der eigentliche Mittelpunkt der Bedienoberfläche aber ist das Dashboard.

Das Dashboard

Sicherlich wird die meiste Konstruktionszeit darauf verwendet, Modifikationen an existierenden Zeichnungen vorzunehmen. Das im oberen Teil der Benutzeroberfläche angeordnete Dashboard bietet kontextsensitive Editiermöglichkeiten, die eine schnelle Modifikation selektierter Geometrien erlauben. Die Maße mehrerer Bohrungen mit einem Befehl anpassen? Kein Problem – einfach die Geometrie auswählen und über das Dashboard die neuen Attribute eingeben. Einmal bestätigen und die Attribute werden auf alle selektierten Elemente angewandt. Einfacher geht es nicht. Systemadministratoren können vorbestimmen, welche Styles über das Dashboard angewählt werden können. Und die Vorgabe, welche Änderungen zulässig sind, unterstützt die Einhaltung Unternehmens- und/oder internationaler Standards nachhaltig.

Anpassbare Werkzeugfächer

Die meisten Werkzeuge sind kategorisiert in unterschiedliche Werkzeugfächer, die sich in einer vertikalen Menüleiste am linken Rand des MEDUSA4-Fensters befinden. Thematisch zusammengehörende Werkzeuge, etwa Bemaßungen, können so mit einem einzigen Mausklick aufgerufen werden. Das bedeutet nicht nur höhere Effizienz und mehr Arbeitsplatz auf dem Bildschirm, sondern einen erheblich reduzierten Lernaufwand. Der Systemadministrator kann spezielle Werkzeugfächer für Arbeitsgruppen oder Abteilungen zusammenstellen. Zusätzlich können Ingenieure anwenderspezifische Werkzeugfächer erzeugen und lokal an ihrem Arbeitsplatz speichern.

Konstruktion mit der Maus

Auf der MEDUSA4-Benutzeroberfläche können Sie die Maus nutzen, um schnell und intuitiv die geplanten Konstruktionsschritte umzusetzen. Ein kontextsensitives Pop-Up-Menü im Grafikfenster beschleunigt dabei die Konstruktionsarbeit und hilft, Fehler zu vermeiden, indem nicht zulässige Optionen unterbunden werden. Es bietet darüber hinaus eine Reihe nützlicher Hilfestellungen bei der Platzierung von Symbolen, wie z.B. die Definition des Bezugspunktes oder die Symbolorientierung. Beim Laden werden die Symbole automatisch dem aktuellen Zeichnungsmaßstab entsprechend skaliert. Mit der Maus können Sie schnell auch komplexe Bemaßungen einfügen. Mit nur einer Menüauswahl können mit der Maus durch einfaches Anklicken und Verschieben Bemaßungen beliebig ausgerichtet werden. Bei vielen Systeminteraktionen ist die zeitsparende Drag and Drop-Funktionalität möglich, wie etwa im Strukturbaum, mit dem Zusammenstellungen erzeugt oder auch vorhandene Elemente für einen leichteren Zugriff in benannte Gruppen zusammengefasst werden können.

Der Strukturbaum

Der MEDUSA4-Strukturbaum wird bei Bedarf auf der rechten Seite des Hauptfensters eingeblendet. Er bietet einen klar strukturierten Überblick über das gesamte Projekt und Anwender können komfortabel auch tiefgreifende Änderungen der Produktstruktur vornehmen. Die Windows-ähnliche Oberfläche macht die Anwendung auch für Neulinge einfach: lediglich mit der Maus ein oder mehrere Elemente anwählen und sie in eine andere Elementgruppe verschieben – fertig ist eine Modifikation, die ohne Strukturbaum einen hohen Zeitaufwand und ein erhebliches Fehlerrisiko bedeutet hätte. Mit Hilfe des Strukturbaums können sich Anwender mühelos auch durch komplexeste Konstruktionen navigieren. Die Selektion und Änderung spezifischer Elemente ist möglich, ohne die bestehenden Strukturen aufzubrechen. So wird nicht nur kostbare Entwicklungszeit gespart, sondern der Ingenieur kann sich auf Aufgaben konzentrieren, die entscheidend sind für den Konstruktionsprozess, anstatt mit umständlichen Arbeitsmethoden Zeit für Nebensächlichkeiten zu vergeuden. Anwender können über den Strukturbaum ausgewählte Geometrieelemente oder ganze Gruppen für die spätere Wiederverwendung oder die Nutzung in einer Symbolbibliothek abspeichern. Mit ein paar Mausklicks können Anwender Elemente auswählen, Einsetzpunkte definieren und sie in einer Bibliothek für die projektübergreifende Nutzung ablegen. Wird dieses Symbol später aufgerufen, kann es über die Auswahl eines entsprechenden Bezugspunktes leicht in der korrekten Position platziert werden.

Plattformunabhängig

Die MEDUSA4-Bedienoberfläche wurde mit einer komplett plattformunabhängigen Technologie realisiert, was bedeutet, dass unabhängig von Hardware und Betriebssystem stets die gleiche vertraute Arbeitsumgebung bereitgestellt wird.