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Was ist neu in MEDUSA4 und MPDS4 Version 5.1 bis 5.1.2?

Neu in MPDS4 und MEDUSA4 Version 5.1 bis 5.1.2Anwender von MEDUSA4 und MPDS4 werden mit der Version 5.1 ihre 2D-Zeichnungen, 3D-Anlagenbau- und Fabrikplanungsprojekte noch schneller bearbeiten können und gleichzeitig deren Qualität verbessern.

Eines der Highlights der Version 5.1 ist das neue Project Data Control (PDC) eine flexible Datenmanagement-Lösung für Konstruktionsdaten und die damit verwendeten Dokumente. PDC ermöglicht die Zusammenarbeit zwischen weltweit verteilten Teams mit einer einfachen Implementierung und Administration. Weitere Highlights sind die neuen, parametrischen Zusatzfunktionen, die neue Füllfunktion für geschlossene Geometrien und die neuen Normteilkataloge für den Import in MPDS4. Wir haben einige der wichtigsten Highlights hier für Sie aufgelistet:

Neu: Datenverwaltung mit PDC

Project Data Control (PDC)
Project Data Control (PDC) ist eine optionale in MEDUSA4 und MPDS4 integrierte Datenmanagement Lösung für Konstruktionsdaten und die damit verwendeten Dokumente. Durch die offene Architektur bietet PDC vielseitige Integrationsmöglichkeiten. Dadurch können die Daten sowohl für andere PLM-, PDM- und ERP-Systeme zur Verfügung gestellt oder gar über das Web für andere Nutzergruppen zugänglich gemacht werden.

PDC erlaubt die Generierung einer an die Kundenanforderungen angepassten Datenbankstruktur, wobei entweder eine Oracle- oder andere Datenbank-Architektur verwendet werden kann. Der Zugriff auf die Datenbank erfolgt dabei aus MPDS4, MEDUSA4 oder dem Web. PDC erlaubt dabei die Verwaltung von allen konstruktionsnahen Daten, wie 3D-Modellen (DXF, STL, IGES, STEP, VRML, MOD), 2D-Zeichnungen, Tabellen oder Rohrleitungsisometrien. Natürlich werden auch alle zum Dokument dazugehörigen Daten, wie benutzerspezifische Attribute, Verweise, Stücklisten oder aktueller Bearbeitungsstatus vom System mit verwaltet.

PDC ermöglicht die Zusammenarbeit zwischen weltweit verteilten Teams, mit einer einfachen Implementierung und Administration. Die Vernetzung verschiedener Standorte erlaubt einen kontrollierten Datenaustausch bis hin zur kompletten Synchronisation gesamter Projektdatenbanken.

Neu in MEDUSA4 2D

Neu in MPDS4 und MEDUSA4 Version 5.1
Die neue Füllfunktion in MEDUSA4 bietet größere visuelle Übersichtlichkeit in 2D-Zeichnungen

Neue Füllfunktion für geschlossene Geometrien
Ab der neuen MEDUSA4 Version 5.1 kann durch eine Füllfunktion eine geschlossene Geometrie entsprechend Ihrer Linienfarbe ausgefüllt werden. Diese neue grafische Funktion verbessert die Darstellung der technischen Daten und das allgemeine Handling von Flächen. Natürlich werden die gefüllten Flächen auch beim Import und Export zu DXF oder DWG mit übertragen.

CADConvert DXF/DWG (AutoCAD®) Schnittstellen-Erweiterung
Ab Version 5.1 unterstützt die CADConvert Schnittstelle das DXF/DWG-Format von AutoCAD R12 bis AutoCAD 2012.

In MEDUSA4 Version 5.1.2 wurden Verbesserungen an der DXF/DWG-Schnittstelle CADConvert vorgenommen, die eine verbesserte Handhabung von Sonderzeichen und Bögen beinhaltet. Weiterhin wurden die Positionierung von Textelementen und die Nutzung sehr kleiner oder sehr großer Skalierungen verbessert.

Optimiertes Handling von 2D Zeichnungen
In MEDUSA4 Version 5.1.2 wurden Verbesserungen bei den 2D Zeichenwerkzeugen und Hilfslinien vorgenommen. Das Handling sehr großer Zeichnungsblätter wurde optimiert. Genauso wurde die Verwaltung von Layern auf einem Blatt verbessert.

Neu in MEDUSA4-Modulen

MEDUSA4 P&ID: Anpassung der R&I-Normteilkataloge
Das MEDUSA4 R&I-Modul unterstützt die Nutzung verschiedener Symbolkataloge und bietet nun einen verbesserten intelligenten Symbolkatalog für die Erstellung von R&I-Diagrammen nach EN ISO 10628 und ISO 3511.

MEDRaster: Verbesserte Handhabung von Rasterdaten
Das verbesserte Rastermodul in MEDUSA4 Version 5.1 erlaubt nun eine noch performantere Handhabung unterschiedlichster Rasterformate, seien diese Schwarz-weiß oder in Farbe. Darüber hinaus bietet die neue Version eine neue Lizenzform zum reinen Betrachten von Zeichnungen mit den darin verarbeiteten Rasterdaten.

Verbesserte 3D-Schnittstellen
Mit der neuen Version 5.1 wurden auch die entsprechenden 3D-Schnittstellen auf den neuesten Stand gebracht. Dadurch ist der Datenaustauch durch STEP-, IGES- oder DXF-Schnittstellen jetzt noch einfacher und schneller möglich.

MEDLink: Support für Windchill® PDMLink™ 9.1, 10.0 und 10.1
Ab Version 5.1.1 unterstützt MEDLink, die Windchill PDMLink-Schnittstelle für MEDUSA4, die Windchill PDMLink Versionen 9.1 und 10.0. Mit der Version 5.1.2 unterstützt die MEDUSA4-Windchill PDMLink-Schnittstelle MEDLink jetzt auch Windchill PDMLink Version 10.1.

MEDPro: Unterstützung von Creo Parametric 2.0
Mit der Version 5.1.2 unterstützt die MEDUSA4-Creo-Schnittstelle MEDPro auch Creo Parametric 2.0 (sowie Pro/ENGINEER Wildfire 3, 4 oder 5 und Creo Parametric 1.0)

Neu im MPDS4-Projektmanager

Mehr Flexibilität im MPDS4 Projektmanager
Das Projektmanager-Tool besitzt in der Version 5.1 eine ganzheitliche Integration mit der Datenverwaltungslösung PDC. Dabei können komplette Projektdatenbanken zur gemeinsamen Verwendung in die Datenverwaltung PDC ein- oder ausgeladen werden. Weiterhin können einzelne Projektdatenbanken in einer portablen Version gespeichert werden, wobei alle in dem Projekt abgelegten Daten kompakt in einer Datei abgelegt werden.

MPDS4 Version 5.1.2 enthält Verbesserungen im Bereich der Projektverwaltung, die das Erstellen, Kopieren, Aktualisieren, Archivieren oder Extrahieren von Projektdatenbanken erleichtern. Zusätzliche Optimierungen wurden im Bereich der Benutzerverwaltung durchgeführt.

Neu in MPDS4-Katalogen

Neue DIN und BS EN Normteilkataloge
Ab der Version 5.1 besteht die Möglichkeit Normteilkataloge zu erwerben, um sie in MPDS4 zu verwenden. Auf diese Weise können Zeit und Projektkosten eingespart werden. Zurzeit stehen Kataloge nach DIN EN 10241-2000, DIN EN 10242, DIN EN 10253, BS EN 10216, BS EN 10217, BS EN 10218, DIN EN 1514, BS EN 12560-2001 und DIN EN 1092-1 zum Import zur Verfügung. Die Katalogverwaltung in MPDS4 erlaubt den Import kompletter Katalogpakete. Dadurch können Kataloge sehr schnell in ein bestehendes Projekt importiert und verwendet werden

Neu in MPDS4 und MEDUSA4 Version 5.1 bis 5.1.2Neu: Beispiel-Datenbank in MPDS4
Mit der Installation von MPDS4 Version 5.1 bekommen Kunden die Planungsdaten von einer Beispiel-Fabrik mitgeliefert. Auf Basis dieser Daten können Interessenten sich sehr schnell einen Überblick über die Funktionalität verschaffen und diese direkt ausprobieren.

Neu: Parametrische Zusatzfunktionen
MPDS4 bietet nun eine Auswahl an parametrischen Modellen und Zusatzfunktionen für Betriebsmittel. Dadurch lassen sich Konstruktionszeiten verkürzen und die Flexibilität bei der Platzierung unterschiedlich großer Komponenten steigern. Der Dialog zum Selektieren und Laden einzelner Komponenten wurde wesentlich erweitert. Anwender können nun auch mit dem optionalen 3D Component Designer ihre eigenen parametrischen Betriebsmittelmodelle erstellen.

Benutzeroberfläche
In MPDS4 Version 5.1.2 wurden Verbesserungen an der Benutzeroberfläche durchgeführt, die das Laden oder Positionieren von Equipment, Hinzufügen von Verbindungspunkten und das Bearbeiten von Verbindungen zwischen einzelnen Komponenten erleichtern.

Neu in MPDS4 und MEDUSA4 Version 5.1
In MPDS4 Version 5.1 steht dem Benutzer ein verbesserter Dialog zum Laden einzelner Komponenten zur Verfügung

Zur Vereinfachung des Einladens einzelner Equipment-Komponenten wurde in der MPDS4 Version 5.1 der entsprechende Dialog optimiert. Normale und auch parametrische Equipment-Modelle können nun in einem Dialog ausgewählt, einem System zugewiesen und entweder frei im Raum oder an einem bestimmten Punkt geladen werden. In der verbesserten Vorschaufunktion können ausgewählte Modelle nun in allen vordefinierten Detailstufen betrachtet, rotiert und vergrößert werden. Zusätzlich können die parametrischen Equipment-Modelle direkt über den Equipment-Dialog in den vordefinierten Parametern angepasst, im Vorschaufenster angesehen und in die 3D-Planung auf einem Punkt oder frei eingeladen werden. Weiterhin können auch Verbindungspunkte des Modells als Einladepunkte dienen. Eingeladene Modelle können dann von allen Seiten angesehen, mit Transparenz versehen oder als Wireframe dargestellt werden.

Zur verbesserten Handhabung von Koordinatensystemen beinhaltet MPDS4 nun eine Funktion zur Auswahl eines globalen oder lokalen Koordinatensystems, wobei die lokalen Systeme benutzerdefiniert im Raum platziert werden können. Lokale Koordinatensysteme vereinfachen die Platzierung von Komponenten in unterschiedlich ausgerichteten Layouts. Ausgehend von einem gewählten System können nun Komponenten auf einem Raster platziert werden, das sich seinerseits in Farbe, Größe oder Position individuell anpassen lässt. Diese Informationen kann auch für Dokumentationszwecke verwendet werden, um spezifisches Equipment nachträglich einfacher in einer großen Anlage oder Fabrik wiederfinden zu können.

Neu in MPDS4 und MEDUSA4 Version 5.1
MPDS4 wurde mit einer neuen Funktion zur Auswahl von globalen oder lokalen Koordinatensystemen erweitert

Verbesserter Optionen Dialog
Der verbesserte Optionen Dialog fasst nun alle Standardeinstellungen für MPDS4 in einem Dialog zusammen. Diese beinhalten die Einstellungen für die Grafik, die Werkzeuge, die Systeme und die einzelnen Gewerke. Einzelne Einstellungen, wie z.B. die Hintergrundfarbe, können nun benutzerspezifisch abgespeichert werden.

Neu in MPDS4 und MEDUSA4 Version 5.1
Ein verbesserter Optionen Dialog steht jetzt in MPDS4 Version 5.1 zur Verfügung

Die verbesserte Verwaltung von Attributen in MPDS4 erlaubt eine noch einfachere Erweiterung von einzelnen Komponenteneigenschaften. Die flexible Gestaltung der Attribute gestattet einen ganzheitlichen Datenaustausch mit anderen Anlagenbau-Systemen nach der ISO 15926.

Neu: MPDS4 Single-Datenbank-Lösung
Bei der Planung der eigenen Fabrik oder der Dokumentation einer bestehenden Anlage brauchen Planer oft nur ein einzelnes Projekt, in dem sie alle Ihre Daten ablegen können. Diese Anforderung wird nun von der MPDS4 Single-Datenbank-Lösung erfüllt.

Neu in MPDS4-Modulen

In der MPDS4 Version 5.1 bietet der 3D Component Designer die Möglichkeit die erstellten parametrischen Komponenten in Form eines Betriebsmittelmodells abzuspeichern. Jedes Modell kann mit mehreren vordefinierten Parametern versehen werden, die entweder konfigurierbar oder vordefiniert gestaltet werden können. Genauso können einzelne Parameter mit einem Minimal- und einem Maximal-Wert versehen werden. Die einzelnen Parameter dieser Modelle können entweder flexibel gestaltet oder z.B. über eine Excel-Tabelle direkt eingeladen und verwendet werden. Die neuen Betriebsmittelmodelle können dann direkt im Dialog für das Einladen von Equipment ausgewählt, die entsprechenden Parameter angepasst und in der 3D-Planung platziert werden.

MPDS4 STEEL DESIGN bietet in der neuen Version 5.1 die Möglichkeit Geländer zu erstellen. Ein neuer Katalog zusammen mit einem Dialog zur Geländer-Erstellung bietet eine vielseitige Auswahl an gängigen Geländertypen.

Neu in MPDS4 und MEDUSA4 Version 5.1
In MPDS4 Version 5.1 bietet der 3D Component Designer eine neue Funktion zur Modellerstellung von Betriebsmitteln
Neu in MPDS4 und MEDUSA4 Version 5.1
MPDS4 STEEL DESIGN bietet in der neuen Version 5.1 die Möglichkeit Geländer zu erstellen

Verbesserte Schnittstelle zu ROHR2

Verbesserte Schnittstelle zu ROHR2
Die verbesserte ROHR2-Schnittstelle in MPDS4 erlaubt einen direkten Datenexport zu ROHR2 zur anschließenden statischen und dynamischen Analyse der entsprechenden Rohrleitungssysteme.

Verbesserte P&ID- und Fremdsystem-Integration
Im Bereich der durchgehenden Datenintegration wurden in MPDS4 die P&ID-Integration und das Werkzeug für den Datenabgleich verbessert. Im Bereich der P&ID-Integration können dabei die Fließbilder aus der verfahrenstechnischen Planung integriert dazu genutzt werden, die 3D-Planung inklusive der Verrohrung vorzunehmen.

Das Werkzeug für den Datenabgleich adressiert dabei die Integration mit anderen Systemen. Dieses kann dazu verwendet werden, z.B. Stücklisten aus anderen Systemen einzuladen und diese zum Einladen und Platzieren der entsprechenden Komponenten in der 2D- oder 3D-Planung vorzunehmen. Ein Datenabgleich überprüft dabei, welche Teile schon verbaut wurden und hebt diese grafisch hervor.