Christ Kennicott und MPDS4: Weil Wasser es wert ist |
|
„Wir liefern kundenspezifische Großanlagen an Abnehmer im Bereich der Wasserfiltrierung und Wasseraufbereitung aus aller Welt. Seit mehr als 20 Jahren setzen wir MEDUSA-Produkte in allen Phasen des Konstruktionsprozesses ein – vom ersten Entwurf über die Angebotserstellung bis hin zur Auftragserteilung. Nach einer umfangreichen Marktuntersuchung wurde der Umstieg auf die vierte Produktgeneration unumgänglich. Kein anderes Produkt für die Anlagenplanung kann unsere Anforderungen so erfüllen, wie MPDS4 es tut. Eigenschaften wie Zuverlässigkeit, Flexibilität, Schnelligkeit, einfache Bedienung, Kompatibilität mit Fremdsystemen und die Generierung von Daten für die nachgestellte Qualitätssicherung und Finanzkontrolle, bedeuten für unser Unternehmen einen erheblichen Vorsprung.”
- Mike Lyon, Project Director bei Christ Kennicott Water Technology (nun Ovivo) |
|
| Eine Aktivkohle-Filteranlage im Kraftwerk Elbistan in der Türkei, zusammen mit dem MPDS-Originalmodell |
|
| Ein Entgaser, Teil der Wasseraufbereitungs- und Kondensatreinigungsanlage des Elbistan Kraftwerks in der Turkei, sowie das Originalmodell in MPDS |
|
| Eine Wasservorbehandlungsanlage mit Entmineralisierung in Trinidad, zusammen mit dem MPDS Originalmodell |
|
MPDS4 FACTORY LAYOUT™ – Die Neumodellierung von Kundendaten wird überflüssig
„Im Moment arbeite ich an einer Kondensatreinigungsanlage für das überkritische LAGISZA Kraftwerk im Süden Polens, welches von Alstom Power in Auftrag gegeben wurde,” erklärt Paul Munns, der schon seit über 12 Jahren mit MEDUSA und MPDS arbeitet. „Es handelt sich um drei Betriebseinheiten für die Wasserreinigung, die sich auf einer Standfläche mit eigenen modularen Verrohrungen befinden. Dazu kommt unser CONESEP® System, das sind zwei vertikale Behälter, jeweils mit eigenem Gerüst.” „Das neue FACTORY LAYOUT ist dabei ein großes Plus,” meint Paul. „Wir fangen normalerweise mit Kundenzeichnungen an, die das Gebäude darstellen, für welches die Anlage konstruiert wurde. Mit FACTORY LAYOUT können wir nun – anstatt das |
|
|
| Mit der ISOGEN™ Schnittstelle liefert MPDS4 automatische Rohrleitungsisometrien mit kompletten Stücklisten. Oben eine Rohrleitung für Granulatabsonderung im polnischen Kraftwerk Lagisza. |
|
| Eine Mischbettfilteranlage zur Wasserreinigung in der Shotton Papierfabrik in Großbritannien, hier mit dem MPDS Originalmodell |
|
Zurück in die Zukunft
Im Jahre 1998 wurde Kennicott Water Systems Ltd., wie sich die Firma damals nannte, zu einem Teil der Best Water Technology Group AG, Österreich. Im März 2002 wurde Kennicott dann in die Christ Firmengruppe integriert und so entstand ihr heutiger Name: Christ Kennicott Water Technology Ltd. Michael Bird von Root Solutions erinnert sich: „Zu diesem Zeitpunkt wurde von ‚Christ Österreich’ entschieden, dass die Anlagenbausoftware, die im Hauptsitz benutzt wurde, auch bei Tochterunternehmen eingeführt werden sollte. Christ Kennicott musste deshalb ihren MEDUSA-Wartungsvertrag einstellen. Trotzdem blieben wir weiterhin mit dem Kunden in Kontakt.” „Das neue System wurde von der Christ-Gruppe benutzt und der Gedanke hinter der Entscheidung war, dass eine Implementierung in Großbritannien dazu führen würde, dass wir später einmal Komponenten und auch Ressourcen gemeinsam benutzen könnten,” erläutert Kevin Holland. “Wir kauften also die Lizenzen, und unsere Konstrukteure besuchten mehrwöchige Schulungen – doch dann stiegen die Aufträge und wir waren sehr beschäftigt.” Paul erinnert sich noch an das System der Konkurrenz. “Wir haben zwar versucht damit zu arbeiten, aber hatten gleich bei den ersten Projekten, die wir machen wollten, große Probleme. Und gleichzeitig stieg die Projektarbeit an – es gab viel zu tun und da wollten wir nicht auch noch mit diesem neuen System kämpfen.” |
|
| Trotzdem wurde gebührende Sorgfalt bei der Suche nach dem richtigen System an den Tag gelegt und so durchkämmte das Unternehmen den Anlagenbausystemmarkt, um mit ihrer zukünftigen PLM-Strategie konform zu sein. Als das Christ Kennicott Team das Engagement der neuen MEDUSA-Inhaber und den Entwicklungsaufwand sah, der in MEDUSA4 steckte und der dazu führte, dass diese Lösung für Kennicotts Projektarbeit viel kostengünstiger und technisch relevanter war als das System der Christ-Gruppe, wurde die Entscheidung schnell getroffen: Die MEDUSA 12 (classic)-Umgebung wurde auf MEDUSA4 2D, 3D, Plant Design, FACTORY LAYOUT und Dokumentenmanagement umgestellt.
„Es ging dabei natürlich nicht nur um die Kosten eines Software-Paketes im Vergleich zu einem anderen,” erläutert Dave Wickett. “Wenn es darum geht, ein System zu ersetzen, darf man den Wert von MEDUSA niemals unterschätzen, besonders wenn neue als auch erfahrene Anwender das Arbeiten mit MEDUSA4 als weitaus angenehmer empfinden, als mit anderen Systemen. Das ist ein großer Vorteil, weil man vom ersten Tag an produktiv arbeiten kann.” „Ja, man kann gleich loslegen,” stimmt ihm Mike Lyon zu. “Eines der Probleme anderer CAD-Systeme war, dass man sich mit dem Anfangen wirklich schwer tat. Im Gegensatz dazu war es bei der Umstellung auf MEDUSA4 so, dass man die Software lud, und Paul Munns am nächsten Tag gleich damit arbeitete.” |
|