Atlas Copco und MPDS |
Die Atlas Copco Energas GmbH (ACE) ist weltweit führend in der Kompressoren- und Turboexpandertechnologie. Das Programm des im Kölner Süden angesiedelten Unternehmens umfasst sowohl standardisierte als auch nach Kundenspezifikation maßgeschneiderte Turbokompressoren für Prozessluft und -gase, ferner Turboexpander für Tieftemperatur-, Prozess- und Erdgasanwendungen. Mit innovativer Technik, neuen Ideen und in enger Zusammenarbeit mit den Kunden ist man ständig bestrebt, die Produktivität weiter zu steigern.
Computergestützte Konstruktion - moderne Prozesse, langjährige Tradition und hochgradige Effizienz
Parametrics (17 Lizenzen) wird genutzt für die Erzeugung von parametrischen 2Doder 3D-Konstruktionen. Dabei werden geometrische Abhängigkeiten zwischen Elementen (Tangentialität, Symmetrie, Kollinearität etc.) berücksichtigt. Schnell und komfortabel können Teilefamilien, 2D-Bewegungsanimationen und die Überprüfung der Konstruktionsintegrität interaktiv kontrolliert oder mit den Programmierwerkzeugen Bacis1 und Bacis2 vollautomatisch generiert werden.
- Systemanpassung Administratoren und Anwendern stehen mit der Programmiersprache Bacis oder Programmierschnittstellen (u. a. C, Java, FORTRAN) vielfältige Möglichkeiten offen, Menustrukturen den jeweiligen Aufgaben optimal anzupassen und unternehmensspezifische Zusatzapplikationen einzubinden. Diese Offenheit für eigene, unternehmensspezifische Anpassungen war für die ACE einer der Hauptgründe für die damals getroffene Systementscheidung. Mit hohem Engagement wurden die verfügbaren Werkzeuge genutzt, um schon frühzeitig eine Prozessautomatisierung in Angriff zu nehmen und bis heute kontinuierlich zu perfektionieren.
- 3D-Modellierung Die Automatisierung beschränkt sich nicht nurauf die Zeichnungserstellung, sondern kann auch für die 3D-Modellierung mit MEDUSA genutzt werden, mit der man bei der Atlas Copco Energas GmbH beste Erfahrungen gesammelt hat. Der zentrale Vorteil der zeichnungsbasierenden 3D-Modellierung liegt zweifelsohne in dem einfachen Ansatz, der es Nicht-3D-Spezialisten ermöglicht, schnell auch komplexe Modelle auf der Basis vorhandener 2D-Daten zu erzeugen. Über so genannte „Link-Lines“ wird 2D-Geometrien eine Tiefe zugewiesen, Einzelgeometrien können mit Boolschen Operationen miteinander verknüpft werden. Eine Verfahrensweise, die nicht mit „nur“ 3D-Systemen konkurrieren will, aber sehr wohl aufzeigt, dass MEDUSA, speziell in Kombination mit der Anlagenbau-Lösung MPDS, weit mehr ist als ein reines Zeichnungssystem .