Lösungen
FAQ zu MEDUSA® allgemeinFrage: Warum ändert sich die Größe des Bauteils nicht, wenn der Maßstab geändert wird? Antwort: Antwort: Den Maßstab ändern bedeutet nicht gleichzeitig die Größe des Bauteils zu ändern. In MEDUSA4 wird auf einem festgelegten Stück Papier gearbeitet. Somit ist keine Veränderung der Bauteilgröße auf dem Bildschirm sichtbar, wenn der Maßstab der Zeichnung verändert wird. Dennoch wird bei einer Änderung des Maßstabs der Zeichnung die eigentliche Größe des Bauteils, im Verhältnis zum Maßstab, verändert. Zeichnet man also ein Bauteil mit einer Größe von 100x100 bei einem Maßstab von 1:1, ändert sich dessen Größe auf 50x50 bei einer Maßstab-Änderung auf 2:1. Wenn Sie ein Bauteil aus einer anders skalierten Zeichnung in einer neuen Konstruktion verwenden möchten, können Sie entweder das Bauteil als Symbol abspeichern und in die neue Zeichnung einladen oder Sie benutzen die Funktion „Ausschneiden“ und „Einfügen“. MEDUSA4 verarbeitet den Maßstab automatisch und zeigt das Bauteil in der korrekten Größe an. Frage: Gibt es eine Möglichkeit Texte in einer MEDUSA4-Zeichnung suchbar zu machen? Antwort: Ja, das ist möglich. Ab MEDUSA4 Version 4.0 bleibt TrueType-Text in jedem, aus einer Zeichnung erstellten, PDF-Dokument erhalten. Das heißt, für die Suche nach spezifischen Textinformationen aus Zeichnungen, können Browser oder PDF-Tools verwendet werden. Zusätzlich dazu können Anwender jetzt auch URL-Links in Zeichnungen hinzufügen, die auch in den daraus generierten PDFs anklickbar bleiben. Frage: Wie kann ich eine MEDUSA4-Zeichnung in ein Word-Dokument einfügen? Antwort: Markieren Sie dafür einfach die gewünschte Geometrie in MEDUSA4 und wählen den Befehl „Kopieren“ (Strg+C). Öffnen Sie jetzt Ihr Word-Dokument und gehen Sie auf Bearbeiten, Einfügen (Strg+V). Jetzt ist die MEDUSA4-Geometrie als Grafik im Word-Dokument eingefügt. Frage: Wie lang ist die Einarbeitungszeit in MEDUSA4 für Anwender von MEDUSA NG? Antwort: Sowohl für Anwender von NG als auch für völlig unerfahrene Anwender von MEDUSA4 bietet die vierte Generation der Software eine sehr übersichtliche und intuitive Benutzeroberfläche, mit der Sie sich schnell vertraut machen können. Wir empfehlen, an einem Trainingskurs teilzunehmen, da diese die kostengünstigste Möglichkeit darstellen, die neuen leistungsstarken Funktionen kennen zu lernen und die Lösung effizient zu nutzen. Die angebotenen Kurse dauern 2 Tage. Außerdem können Sie nach Wunsch von unseren benutzerspezifischen oder Vor-Ort-Kursen sowie von Praxis-Workshops unter Anleitung Gebrauch machen. Frage: Kann ich aus einer Konstruktion ein PDF erstellen und es mit Lesezugriff in unser Intranet stellen? Antwort: Ja. MEDUSA unterstützt das Drucken in PDF-Dateien für alle Hardware-Plattformen. Des Weiteren stellen wir regelmäßig Konfigurationen für die Batch-Konvertierung und die automatische Veröffentlichung von Daten zur Verfügung. Wenden Sie sich mit Ihren individuellen Anforderungen an Workflows und Dokumenten an Ihr zuständiges CSG-Team bzw. den für Sie verantwortlichen Reseller. Frage: Wie kann ich die ursprüngliche Konfiguration für meinen Desktop wiederherstellen? Antwort: Beim Beenden von MEDUSA4 werden Änderungen der Desktop- und Standardeinstellungen automatisch im Ordner <MEDUSA4_Installationsverzeichnis>/master_project/User/<Ihr Benutzername> gespeichert und beim Neustart geladen. Um die ursprünglichen Einstellungen wiederherzustellen, beenden Sie MEDUSA4, löschen Sie diesen Ordner, und führen Sie einen Neustart durch. Tipps: Sie können die Dateien in diesem Verzeichnis zur späteren Verwendung speichern oder sie anderen Benutzern zur Verfügung stellen. Legen Sie einen Ordner COMMON an, und kopieren Sie die entsprechenden Dateien in diesen Ordner, um die Standardeinstellungen für neue Benutzer festzulegen. Schränken Sie die Rechte für den Benutzer-Ordner ein, wenn Sie verhindern möchten, dass Benutzer die Standardeinstellungen Ihres Unternehmens ändern. Sie können den Speichermodus für Standardeinstellungen in der Registerkarte „Schalter“ und über das Pulldown-Menü „Optionen > Voreinstellungen > Standard“ ändern. Frage: Wie können nur die Layer auf denen sich tatsächlich Geometrie befindet, ausgeben werden? Antwort: Wählen Sie dazu im Layer Management Dialog die Option „Zeige verwendete Layer“. Um den Layer Management Dialog immer in diesem Modus anzuzeigen, wählen Sie „Optionen > Voreinstellungen > Standard“ und wählen Sie die Registerkarte „Schalter“. Aktivieren Sie anschließend das Kontrollkästchen „Anzeige der verwendeten Layer als Voreinstellung“. Frage: MEDUSA zeichnet Kreise und Bögen nicht präzise genug. Wie kann ich die Darstellung optimieren? Antwort: Um die neue Zeichnung besonders auf großen Zeichnungsblättern zu beschleunigen, zeichnet MEDUSA Kreise und Bögen nur als ungefähre Annäherung. Um die Darstellung der Bögen zu verbessern, wählen Sie „Optionen > Standard“ und dann die Registerkarte „Radien / Bogenfaktor“. Ändern Sie im Bereich „Bogenfaktor“ den Wert für „Kurvenfaktor“ in 0,0125 und den Wert für „Kl. Winkel“ in 0,5. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Anwenden“, um die Änderungen zu übernehmen. Die Bögen werden nun sehr deutlich und genau gezeichnet. Frage: Wie erreiche ich, dass die Konstruktionshilfslinien nicht am aktuellen Fensterbereich enden? Antwort: Einige der Konstruktionslinien-Funktionen (z.B. horizontale und vertikale Linien) sind so eingestellt, dass die Linien an den Begrenzungen des aktuellen Fensters enden. Dieses Verhalten können Sie einfach mit Hilfe der Schaltereinstellungen ändern. Wählen Sie „Optionen > Standard ”, und wählen Sie die Registerkarte „Schalter“. Suchen Sie den Bereich „Grenzen für Konstruktionshilfslinien”, und wählen Sie die Option, die Ihren Anforderungen entspricht, aus. Frage: Wie kann ich die Begrenzungslinie eines Komponentensatzes oder einer -gruppe berechnen? Antwort: Verwenden Sie dafür das Werkzeug “Berechnet Begrenzungslinie für ausgewählte Geometrie” im Werkzeugfach “Objekte + Anderes“. Gehen Sie wie folgt vor: 1. Wählen Sie alle Komponenten oder Gruppen aus, für die Sie eine gemeinsame Begrenzungslinie berechnen möchten. 2. Klicken Sie im Werkzeugfach “Objekte + Anderes“ auf die Schaltfläche „Setzt Parameter für die Berechnung der Begrenzungslinie“; sie bildet zusammen mit dem Werkzeug “Berechnet Begrenzungslinie für ausgewählte Geometrie” einen Werkzeugsatz. 3. Aktivieren Sie im Dialogfenster „Begrenzungslinien Berechnungseinstellungen” das Kontrollkästchen „Zeichne Begrenzungslinie“, und klicken Sie auf „Anwenden“. * 4. Wählen Sie nun die Schaltfläche “Berechnet Begrenzungslinie für ausgewählte Geometrie”. In der Voreinstellung wird um Ihre Auswahl eine grüne Linie gezogen. Im Strukturbaum Ihrer Zeichnung erscheint diese Linie als Begrenzung „n“, wobei „n“ für eine fortlaufende Nummer steht, die automatisch von MEDUSA4 angelegt wird. * Wenn Sie das Kontrollkästchen „Erzeugt MD Objekt“ aktivieren, wird die gesamte Geometrie als Konstruktionsobjekt gespeichert, zur intelligenten Verwendung in Baugruppen. Frage: Gibt es eine einfache Möglichkeit, chinesische Schriftzeichen in unsere Konstruktionen einzubinden? Antwort: Das ist gar kein Problem. MEDUSA4 bietet ab Version 3.0 volle Unicode-Unterstützung. So können Ihnen Ihre Kunden die betreffenden Schriftzeichen einfach per Email als TrueType-Font zusenden und Sie können diesen Text einfach in Ihre MEDUSA4-Zeichnung einfügen. Dann werden Schriftgrad und -form (fett, kursiv etc.) wie gewünscht geändert. Das sollte Ihnen pro Objekt mehrere Stunden Zeit sparen. Sie können die Ergebnisse dann beispielsweise direkt als PDF an Ihre Kunden senden und eine DXF-Datei für Ihre Produktionsmaschinen erstellen, um dann mit der richtigen Software die Muster eingravieren zu können. |
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